Mittwoch, 3. Februar 2016

Werkstattnotizen - 4

Bekenntnis zu meinen Büchern:

Mir ist es bei meinen Büchern bislang nie um bloße Unterhaltung gegangen. Ich ziele mit meinen Texten immer auf ein Befinden.
So beinhalten meine ersten schriftstellerischen Versuche die/meine Liebe zu den Büchern im Allgemeinen (Bibliophilen-Abend, Magie der Bücher, Das Vermächtnis der Bücher).
So werden in einem anderen Buch Probleme in verschiedenen Partnerschaftsbeziehungen (Mutter-Kind, Mann-Frau, Ehepartner, Liebhaber) dargestellt (Die Geschlechter).
So soll in Verbindung mit einer altertümlichen Handschrift zum Nachdenken über Fantasien angeregt werden (Alphabet der Fantasie).
Und last but not least, möchte ich einer alternativen Lebensform das Wort reden und Konsequenzen aufzeigen: Kurz-Exposé zum Nirgendwoland:

Neue Lagezeichnung zum Tagebaugebiet


Das "Nirgendwoland" ist eine Fiktion, bedeutend, eine vertane Chance nach dem Chaos eines Weltkrieges. Im Glauben, sich nach dieser Schreckenszeit einen Fortschritt zu erwirken, bringt sich die Menschheit an den Rand eines noch viel größeren Wahnsinns. Der Tagebau, der das fiktive Dorf Kremmlau umschließt, ist die Ödnis, die ein Abbild jener Erde ergibt, wenn die Kapitalwirtschaft die Natur endgültig ausgelaugt hat. Der Gedanke des im Dorf gelebten Miteinanders wird schließlich durch eine von Menschenhand entfesselte Natur hinweg gefegt.

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