Donnerstag, 18. August 2016

Bekenntnis

Bekenntnis einer liebenden Seele

Ist es das wert, ein Buch über die Liebe mit 497 Seiten zu schreiben?

Der Worte darüber sind nie genug, denn jede Seite, jede Zeile und jedes Wort ist voll des Gefühls, das ich für einen bestimmten Menschen, aber auch für Bücher empfinde. Im "Bibliophilen-Abend" sind die Erzählungen über Bücher ebenso Ausdruck eines innigen Gefühls



Die Geschlechter

Ist dies nicht ein frevles Schicksalswalten,
Menschtum in zwei Teile zu zerspalten?

In zwei blut’ge Hälften zu zerreißen?
Eine Mann, die andre Weib zu heißen?

Beid‘ erfüllt von heißem Sehnsuchtsdrange,
Sich zu finden auf des Lebens Gange,

Ich dem Ich zum Opfergab‘ zu bringen? –
Ach, wie wenigen, wenigen mags‘ gelingen,

Ohne Losung, Fährten oder Spuren
Sich zu finden auf des Lebens Fluren!

Sel’ge Kindheit, die nicht kennt die Wirren,
Nicht der Liebe grausam töricht Irren!

Sel’ge Blume, die nichts weiß vom Fluche
Lebenslanger und vergebner Suche!

Christian Wagner (1835-1918)


wie in den Geschichten des Bandes "Die Geschlechter" mein Empfinden gegenüber meiner Frau ihren einfühlsamen Ausdruck findet.
Es gab diesbezüglich noch mehr Projekte mit "125 Grad", in dem von sonderlichen Verlustängsten die Rede ist und "Das Alphabet der Fantasie", in dessen Text dem Nachdenken über Fantasien Bilder einverleibt sind. Beide Bücher wurden jedoch nicht lektoriert und schlummern in meiner Manuskriptschublade.
Nun habe ich versucht, und es wird mein nächstes Buch ("Kaleidoskop einer Leidenschaft") sein, die Facetten meiner Liebe zu den Büchern einzufangen. Diese Mal bleibt zu hoffen, dass mein Anliegen das Herz eines Verlegers und dann die Herzen der Leser erreicht.
Neue Gedanken öffnen sich bereits, die Facetten der Liebe unter den Menschen zu ergründen, vielleicht ist dies ein lohnenswertes Vorhaben, wer weiß das schon.

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