Montag, 12. September 2016

Werkstattnotizen - 21


                               Exposé
         Das Vermächtnis der Bücher

Der erweiterte Text zum Vermächtnis der Bücher erscheint als teilweise inhaltlich veränderter neuer dritter Band des "Bibliophilen-Abend." Das Cover wird beibehalten, jedoch nun nicht mehr als Sonderdruck im Querformat, sondern wie die ersten beiden Bände auch, im Oktav. Die Geschichte ist eine spannende Auslegung zum Vermächtnis der Bücher.

Die Handlung spielt in einem Kloster Anfang des 19. Jahrhunderts, wo seltsame Ereignisse passieren, die zum einen nach der Verwendung eines Buches die plötzliche Erblindung eines Bibliothekars und zum anderen den rätselhaften Tod eines weiteren  zur Folge haben. Beide Bibliothekare hatten zuvor eine Begegnung mit dem Geist der Bücher, der als eine Erscheinung unter den Büchern auftaucht und ein Vermächtnis weissagt, das Begnadeten ein Gespür für die Seele und Herzen der Menschen verleiht. Calvin, der zweite zu Tode gekommene Bibliothekar, hatte in seiner Jugend eine flüchtige Liaison mit einer Zigeunerin aus deren Beziehung ohne Wissen des Klosterbruders der Junge Benjamin hervorgeht. Dieser erscheint Jahre später vor den Toren des Klosters und erbittet seine Aufnahme. Calvin, der den Knaben nicht erkennt, stellt den Neuankömmling als Bibliotheksgehilfen ein und lässt ihn ausbilden. Dann wird der Bibliothekar Calvin plötzlich ermordet und ein Verdacht fällt auf den Jungen, der sich zuvor heimlich mit Handelsgeschäften außerhalb des Klosters Geld verschafft hatte. Der Prior Gottlieb stellt Bejamin zur Rede und erfährt von dessen Unschuld und Calvins Geschichte. Zudem erhärtet sich für den Prior der Verdacht, dass beide Todesfälle in einem seltsamen Zusammenhang stehen. Er ahnt indes nicht, dass insgeheim auch das Vermächtnis der Bücher mit diesen Umständen zu tun hat. Über eine Verkettung von zufälligen Umständen wird schließlich der ....................... als Mörder beider Bibliothekare enttarnt. Zu seiner Verteidigung bringt er einen Eigennutz zur Sprache, der mit einfacher Lebensweise und dem Wasser zu tun hat, was seine Tat in ein Licht verletzter Eitelkeit stellt.

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