Montag, 17. Oktober 2016

Werkstattnotizen - 23

Entdeckungen bei Friedrich Hebbel


Aus den Tagebüchern des Autors habe ich den Arbeitstitel zu meinem neuen Buchprojekt entnommen.

"Der Roman ist die heilige Schrift des Lebens"

Es wird die Geschichte, die der Frage nachgeht, was bleibt, wenn uns ein geliebter Mensch verlässt.

"Dann war sie weg. Und Gerald fühlte sich in seinem Wohnraum, als habe das Zimmer plötzlich die Ausmaße einer Halle angenommen. Ratlos lief er von einem Bücherregal hinüber zur Wand und umgekehrt wieder zurück zum Ausgangspunkt seines trostlosen Rundganges. ..."


In den Werken der Autoren der Vorzeit sind noch unzählige geistige Schätze zu heben. Man muss sie nur lesen und nicht der Vergangenheit anheimstellen. Ich bin immer wieder überrascht, wie ausgegoren ihre Texte daher kommen und wie leicht verständlich ihre Gedanken sind. Eine Schule des Lesens.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen