Mittwoch, 13. April 2016

Bibliophiles - 6

In Planung befindlich

(Hätte auch in der Rubrik Werkstattnotizen erscheinen können, habe mich aber letztendlich vom Inhaltlichen leiten lassen)

In einem Gespräch mit einem bekannten Zeitgenossen wurde mir die Frage gestellt, was machen Bibliophile eigentlich?

Diese Bemerkung hat mich bewogen, einmal darüber nachzudenken und es ist ein weiteres Heft in meiner Reihe "Erzählungen (hier Essay) aus der Welt der Bücher" dazu entstanden.


Eingang in diese Betrachtungen hat auch der Text von Karl Wolfskehl "Bibliagogik oder Über bibliophile Behandlung von Büchern" gefunden, der erstmals in der Zeitschrift für Bücherfreunde, Jahrgang XX aus dem Jahre 1928, erschienen war.

Werkstattnotizen - 11

Verlagsbescheide zum Buchprojekt "Nirgendwoland"

Nachdem am 23./24.02.2016 fünfzehn Verlage bzw. Literaturagenturen angeschrieben worden sind, ergibt sich bisher folgende Kontaktstatistik:

24.02.16 Ablehnung - 1 ... passt nicht in das Profil der Agentur.
25.02.16 Ablehnung - 2 ... Kapazitäten zur Bearbeitung sind erschöpft. Viel Erfolg weiterhin.
26.02.16 Ablehnung - 3 ... Ihr Manuskript würde in unserem Programmkontext vermutlich keine große Beachtung finden. Weiterhin alles Gute.
04.03.16 Empfangsbestätigung - 4 ... Sehr gerne prüfen wir ob Ihr Manuskript in unser Programm passt. Bitte haben Sie Geduld.
09.03.16 Ablehnung - 5 ... Sehen Leider keine Möglichkeit, Ihr Projekt in unsere aktuelle Programmstruktur einzufügen. Es ist kein Werturteil.
11.03.16 Ablehnung - 6 ... Buchidee hat grundsätzlich gut gefallen, sehen aber keine Chance einer Veröffentlichung am stark umkämpften Markt.
31.03.16 Ablehnung - 7 ... Kommentarlose Rücksendung der kompletten Unterlagen zum Manuskript.
04.04.16 Ablehnung - 8 ... Leider konnten wir uns nicht für Ihr Buchprojekt begeistern.
27.04.16 Ablehnung - 9 ... dass wir derzeit so überlastet sind, dass wir uns außerstande sehen, neue Autoren aufzunehmen

Es ist genug. Weitere Ergänzungen vorbehalten.

Wenn der Flop eines Tages vorbei kommt, werde ich ihm mein Manuskript mitgeben. Wenngleich ich beim Verfassen des Textes viel Erbauung am Fantasiespiel des Nachdenkens hatte und die Trennung von einem Projekt nicht eben leicht fällt, ist scheinbar die Übung manchmal der einzige Zweck einer gewissen Lebenszeit. Und man weiß nie so recht, wozu es gut war.

Sonntag, 3. April 2016

Werkstattnotizen - 10

Vorschau auf das zweite Heft der Erzählungen aus der Welt der Bücher

Von unsichtbarer Hand


Der Protagonist dieser Erzählung Jasper findet eines Tages plötzlich auf dem Schreibtisch seiner Bibliothek ein aufgeschlagenes Buch vor. Ein Vers steht ihm da vor Augen, der ihn zur Beschau über sein Leben zwingt.