Mittwoch, 26. Oktober 2016

Werkstattnotizen - 24

Mein neues Romanprojekt

"Der Roman ist die heilige Schrift des Lebens" - frei nach einem Zitat von Friedrich Hebbel

Der Text wir aus vier Büchern bestehen und die Beziehung zweier Menschen in ihren Höhen und Tiefen beschreiben.
Das erste Buch - Memoriae / schildert das Kennenlernen und in Rückblicken den Werdegang der beiden Protagonisten Else Wachsmuth und Gerald Morten.

Die Absätze im Text, die eine Schlüsselaussage enthalten, werden durchnummeriert.

Das zweite Buch - Simul / beschreibt das Zusammenleben der Beiden, die eine ungewöhnlich liebevolle Beziehung führen.

Das dritte Buch - Odium / führt die leidvolle Verklärung des Paares vor Augen, als Folge von wachsenden Unstimmigkeiten.

Das vierte Buch - Dolor / befasst sich mit dem Schmerz und den Begleiterscheinungen eines Abschieds, wenn ein Mensch zurück bleibt.

So der Plan für die nächsten Monate. Und es ist dies hier vorläufig der letzte Blogeintrag.

Montag, 24. Oktober 2016

Bibliophiles - 12

Zeitschrift für Bücherfreunde

Die Zeitschrift für Bücherfreunde, begründet von Fedor von Zobeltitz, gehörte zu den bedeutendsten Zeitschriftenpublikationen für den Bibliophilen. Begonnen im April 1897, enthielt jeder Jahrgang 40-50 Druckbogen. Beiträge zur Buchillustration, Einbandkunde, Exlibris, zahlreiche Bibliographien, die nur hier und nicht selbständig erschienen, viele Rezensionen, Auktionsberichte, usw. bildeten den Inhalt dieser kenntnisreichen Zeitschrift. Die Neue Folge ab 1909 markierte den Verlagswechsel von Velhagen & Klasing zu Drugulin. Gleichzeitig avancierte die Zeitschrift zum Organ der Gesellschaft der Bibliophilen (GdB). Die neuen Herausgeber waren Carl Schüddekopf und Georg Witkowski. Die 3. Folge erschien bei Seemann in Leipzig 1932-1936 und der Umfang reduzierte sich auf 11, 1936 mit dem letzten Jahrgang gar nur auf 8 Druckbogen. Jedes Heft der 3. Folge enthielt am Schluss das Nachrichtenblatt der GdB die Wandelhalle der Bücherfreunde. Soweit nach der Quelle von ZVAB Cicero Presse, Antiquariat und Verlag zur Geschichte der Zeitschrift.


Im Verlaufe meiner Sammlertätigkeit konnte ich einige Jahrgänge dieser Zeitschrift erwerben und gönnte mir schließlich auch den Luxus, diese durch einen Buchbinder (Lindenkreuz in Pulsnitz) pro Jahrgang in einen Halblederband einzukleiden. Die Benutzung eines solchen Jahrganges ist ein angenehmer Zeitvertreib, der zudem die einstige Blüte der Bibliophilie erinnerlich vor Augen führt. Diesem Anliegen gilt auch dieser Blogbeitrag.

Montag, 17. Oktober 2016

Werkstattnotizen - 23

Entdeckungen bei Friedrich Hebbel


Aus den Tagebüchern des Autors habe ich den Arbeitstitel zu meinem neuen Buchprojekt entnommen.

"Der Roman ist die heilige Schrift des Lebens"

Es wird die Geschichte, die der Frage nachgeht, was bleibt, wenn uns ein geliebter Mensch verlässt.

"Dann war sie weg. Und Gerald fühlte sich in seinem Wohnraum, als habe das Zimmer plötzlich die Ausmaße einer Halle angenommen. Ratlos lief er von einem Bücherregal hinüber zur Wand und umgekehrt wieder zurück zum Ausgangspunkt seines trostlosen Rundganges. ..."


In den Werken der Autoren der Vorzeit sind noch unzählige geistige Schätze zu heben. Man muss sie nur lesen und nicht der Vergangenheit anheimstellen. Ich bin immer wieder überrascht, wie ausgegoren ihre Texte daher kommen und wie leicht verständlich ihre Gedanken sind. Eine Schule des Lesens.

Montag, 10. Oktober 2016

Werkstattnotizen - 22

Einladung zur Subskription

Im schmucken bordeauxfarbenen Ganz-Pappschuber ist in nur 10 Exemplaren

"Das Kaleidoskop einer Leidenschaft" oder
die Beschreibung einer Liebe zu den Büchern in zwölf Heften erhältlich:

Sie enthalten meine Eindrücke um die Bemühungen zur Sache Buch in ihrer zum Teil eigenwilligen, schönen aber auch von Leid geprägten Daseinberechtigung.


„Die Einflüsterer“ erzählen von der Ruhe und Gelassenheit, die vom Besitz der Bücher ausgehen. Stolz präsentiert ein Wanderer in 3509 Meter Höhe auf dem „Hochfeiler“ seine Liebe zu den Büchern mit einem Vortrag von Friedrich Schillers Glocke. In der Geschichte um „Der Bibliothaph“ wird erzählt, was der Besitz von Büchern über ihre Eigentümer verrät und „Was machen Bibliophile eigentlich“ ist eine fachspezifische Ergänzung, die zu ihrer Darstellung einen Essay von Karl Wolfskehl bemüht. Die Erzählung „Opa Erler“ ist die Bilanz eines Lebens inmitten und an der Seite von Pflanzen, die uns mit ihrer Vergänglichkeit Geduld lehren. Anders ist dagegen der besessene Sammler in „Glücksschmiede“ charakterisiert, dem der Zufall ein großes Glück beschert. Die Geschichte um „Die Versicherung“ zeigt in ihrem komödiantischen Verlauf die Schutzbedürftigkeit wertvoller Bücher, während „Das Bücherdreieck“ das Vermächtnis der Bücher umreißt. In „Was willst?“ wird das Schicksal einer außer Kontrolle geratenen Bücher-Sammlerfamilie aus dem Munde eines Kindes erzählt und „Gernot“, der eine strenge Kindheit erfahren hat, sucht auf eigenwilligen Wegen seinen Lebenpfad, was ihn am Schluss mit seinen Eltern versöhnt. In „Abschied“ wird das Unvermeidliche jedes Sammler- und Bücherliebhaber Lebens dargestellt und zu einem schicksalhaften Abschluss gebracht, womit sich am Ende des Kaleidoskops auch die Erzählung „Von unsichtbarer Hand“ befasst, die aus der Benutzung der Bücher zu einer Lebensrückschau animiert.

Der Abgabepreis beträgt 25 € plus Versand.

Noch 05 Exemplare