Mittwoch, 7. Juni 2017

Werkstattnotizen - 26

Buchprojekt Darwin







10.01.18

Eine Erstlesermeinung zum Darwin-Projekt liegt vor

Ich finde das Manuskript anspruchsvoll, interessant und die Geschichte vom Grundgedanken her durchaus in der Realität vorstellbar. Das macht es natürlich für "denkende" und nicht nur konsumierende Leser sehr interessant. Mich hat es sehr interessiert, den Verlauf zu verfolgen. Und ich habe mir sofort Gedanken gemacht, wie ich alles auf unsere heutige Wirklichkeit übertragen kann. Ich glaube, dass dieses Buch durchaus seine Leser finden wird. Der Ablauf ist stimmig, vor allem, weil noch einige Rahmenhandlungen vorhanden sind.

Hinweis vom Autor:
Das Buch schaut mit seiner Handlung hinter die Strukturen der Marktwirtschaft und jeder wird sich darin mit eigenem Erleben entdecken.

Aus dem 3. Boa
Finch Schön: Was gilt mir alle Theorie, wenn mein Gefallen auf dem Spiel steht. Ändern vermag ich das Große und Ganze ohnehin nicht, was soll ich da rühren und in ein Getriebe eingreifen, dessen Mechanismus mir fremd ist. Nach der Gier kommt das Genießen, und ich werde einen Teufel tun, meine Pfründe zu beschneiden. Mit Brot und Spielen wird zudem die Langeweile genommen und sie erfüllen die Seele mit Freude und Lust.

Aus dem 4. Boa
Lexus Baader: Werte sind flüchtig und unbestimmt wie der Wind, weshalb ihr Charakter dem Fließen des Wassers gleicht. Man glaubt sie mit den Händen greifen zu können, da rinnen sie schon wie Sand durch die Finger. Es gibt nichts, was treuloser ist. Das ist zugleich eine große Herausforderung für Schaffende, ständig neue Ideen zu haben, dass den Menschen ihre Neugier erhalten bleibt. Das beste Mittel dazu sind Vorbilder, die in der Öffentlichkeit etwas darstellen. Dies reiht sich an unsere vorige Sitzung, in der wir über Brot und Spiele sprachen. Womit ich gleichzeitig anzudeuten suche, dass all unsere Sitzungen ein Ganzes zu einem bestimmten Zweck sind.